06. Okt 2026
von Manfred Depner
Was tut man wenn Gott seine Gemeinde über 150 Jahre bestehen lässt? Man feiert es! Und wenn Gott in dem Jahr 10% neue Mitglieder schenkt, umso mehr! In der EFG Friedrichshausen haben wir am 27. September daher zu einer internen Feier eingeladen.
Es kamen Freunde und Wegbegleiter, Missionare und frühere Mitglieder sowie Uwe Murschall als Vertreter des Christusforums und Leiter unserer Region. Dadurch entstand ein herzliches Wiedersehen sowie ein neues Kennenlernen im Rahmen der Feier.


Nach der Begrüßung durch einen Ältesten folgte ein gemeinsames Kaffeetrinken mit regem Austausch.
Das anschließende Programm begann Uwe Murschall mit seinem Grußwort. Am Bild der Gemeinde als Licht ließ er den Blick zurück und nach vorne richten und deutete auf die Strahlkraft der Gemeinde die auch in Zukunft leuchten soll.
Es folgte ein Impuls von Thomas Depner, der aus der Gemeinde stammend für viele Jahre in Papua Neu Guinea Missionar war und unterstützt wurde. Sein Impuls führte entlang dem Weg der Gnade über viele Zusprüche hin zum Ziel der Dankbarkeit.
Nun war es Zeit, Rückblick zu halten. Dazu wurde das Ergebnis umfangreicher Recherchen aus Chroniken und Festschrift des Hundertjährigen Jubiläums gezeigt. Besonders die langen sonntäglichen Fußwege über 7km, die die Gründerfamilien auf sich nahmen gaben Anlass zum Staunen. Auch die Beauftragung örtlicher Polizisten durch den Landrat zur Überwachung der Reisebrüder zeigte dass Nachfolge in einer Freikirche von Anfang an einen Preis hatte.
Ein weiteres Highlight war das Interview mit Zeitzeugen die in der Kindheit noch verschiedene Lösungen brauchten um zu den Versammlungen zu kommen. Prägend für sie in der Zeit war die intensive Gemeinschaft unter allen Gemeindegliedern.
Abgerundet wurde das Festprogramm durch einen zeugnishaften Bericht unserer langjährigen Missionarin in Tansania, Monika Snethlage. Sie kam erstmals über Kontakt aus dem Missionshaus Wiedenest zu uns, auf der Suche nach einer sendenden Gemeinde. Daraus entstand eine Partnerschaft und Freundschaft über Jahrzehnte.
So führten die Beiträge verschiedene Perspektiven unter dem Schirm der Dankbarkeit zusammen. Auch die Teilnehmer rückten nun im Saal zu einem Foto näher, danach nahmen wir ein gemeinsames Abendessen ein und ließen den Abend ausklingen.
Gestärkt aus den Begegnungen und Geschichten blicken wir erwartungsvoll nach vorn und bleiben: Dankbar!